Sicherheit & Datenschutz

Trainiert Instinct mit deinen Daten? Opt-out und Ausnahmen

Die Datenschutzrichtlinie erlaubt die Nutzung bestimmter Daten für Bewertung, Fine-Tuning und Training von Modellen, bietet aber ein Opt-out und eine spezielle Google-Workspace-Ausnahme.

Von InstinctAI Wiki RedaktionZuletzt geprüft 2026-10-022 Min. Lesezeit

Kurzantwort: Die Instinct-Datenschutzrichtlinie beschreibt, dass bestimmte Daten für Bewertung, Fine-Tuning oder Training genutzt werden können. Gleichzeitig gibt es Opt-out-Regeln und eine gesonderte Behandlung für Google-Workspace-Daten.

Opt-out und Ausnahme verstehen

Die Datenschutzrichtlinie beschreibt eine Einstellung unter app.instinct.com/settings, mit der Nutzer der Modellschulung aus bestimmten Daten künftig widersprechen können. Die Wirkung ist grundsätzlich vorwärtsgerichtet; Informationen, die zuvor zum Training genutzt wurden, werden nicht automatisch aus bestehenden Modellen entfernt. Für Sicherheitsprüfungen nennt die Richtlinie eine Ausnahme. Direkt über Google-Workspace-APIs erhaltene Daten unterliegen einer eigenen strengeren Regel und werden laut Instinct nicht für Training oder Werbung verwendet. Prüfen Sie den aktuellen Schalter und behalten Sie eine Bestätigung Ihrer Wahl.

Welche Datenarten müssen getrennt werden?

  • direkt eingegebene Inhalte
  • Daten aus verbundenen Diensten
  • Google-Workspace-API-Daten
  • Zahlungs-/Transaktionsdaten
  • Sicherheits- und Betriebsdaten

Nicht jede Kategorie unterliegt exakt denselben Regeln.

Wie funktioniert der Opt-out?

Die Policy beschreibt einen Mechanismus, mit dem bestimmte zukünftige Trainingsnutzungen abgelehnt werden können.

Wichtig: Ein Opt-out bedeutet nicht automatisch, dass bereits trainierte Modelle rückwirkend verändert werden.

Google Workspace

Für Daten, die direkt über Workspace-APIs empfangen werden, beschreibt Instinct strengere Nutzungsregeln. Deshalb sollte Gmail/Calendar nicht pauschal mit allen anderen Daten gleichgesetzt werden.

Deutschland: zusätzlich Löschung und Organisationsregeln prüfen

Neben „Training ja/nein“ sind für deutsche Nutzer wichtig:

  • Speicherdauer
  • Löschmechanismen
  • Widerruf von Verbindungen
  • Firmenrichtlinien
  • mögliche sensible personenbezogene Daten

Opt-out, Verbindung und alte Daten getrennt behandeln

Eine Einstellung gegen Modelltraining betrifft nicht automatisch bereits gespeicherte Inhalte. Wenn Sie einen verbundenen Dienst nicht mehr nutzen möchten, prüfen Sie zusätzlich dessen OAuth-Zugriff und den getrennten Löschweg für importierte Daten. Für Google-Workspace-API-Daten beschreibt die offizielle Richtlinie besondere Einschränkungen; prüfen Sie diese statt alle Daten gleichzusetzen.

Weiterführende Seiten

Datenschutz, Daten löschen, Google Workspace.

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