Kurzantwort: Je nach Freigabe kann Instinct sensible Informationen aus verbundenen Diensten verarbeiten – darunter E-Mails, Nachrichten, Standort-, Zahlungs- und Kontodaten.
Welche Datenkategorien sind relevant?
Die offizielle Datenschutzrichtlinie nennt je nach Nutzung unter anderem:
- Daten aus verbundenen Anwendungen
- E-Mails und private Nachrichten
- Standortinformationen
- Zahlungs- und Transaktionsdaten
- Zugangsdaten oder Tokens für Drittanbieter
- direkt eingegebene Anweisungen und Inhalte
Welche Daten tatsächlich verarbeitet werden, hängt von den verbundenen Diensten und Berechtigungen ab.
Google Workspace ist gesondert zu betrachten
Für Daten, die direkt über Google-Workspace-APIs empfangen werden, beschreibt Instinct besondere Regeln. Deshalb ist die Aussage „alle Daten werden gleich behandelt“ zu grob.
Deutschland: Datenschutz heißt auch Berechtigungen minimieren
Für Nutzer in Deutschland und Unternehmen mit DSGVO-Anforderungen sind praktische Fragen besonders wichtig:
- Braucht die Aufgabe Lese- oder auch Schreibzugriff?
- Muss wirklich das gesamte Postfach verbunden werden?
- Welche Daten werden nach dem Trennen eines Kontos weiter gespeichert?
- Wie funktioniert die Löschung?
- Darf ein Firmenkonto laut interner Richtlinie verbunden werden?
Diese Seite ersetzt keine Rechtsberatung; sie hilft dabei, die öffentlich dokumentierten Datenflüsse und Kontrollen zu verstehen.
Trennen ist nicht automatisch Löschen
Eine Verbindung zu widerrufen verhindert möglicherweise zukünftigen Zugriff, entfernt aber nicht zwingend alle bereits verarbeiteten Daten. Für Löschung gibt es separate Mechanismen.
Drei unterschiedliche Datenwege prüfen
Trennen Sie Instinct-Kontodaten, Inhalte aus verbundenen Diensten und Daten, die bei einem externen Händler durch eine Aktion entstehen. Der Google-Berechtigungsbildschirm zeigt, was gelesen oder verändert werden darf; die Datenschutzrichtlinie beschreibt weitere Nutzungszwecke. Eine Opt-out-Einstellung für Modelltraining, das Widerrufen einer Verbindung und das Löschen bereits gespeicherter Daten sind getrennte Schritte.
Vor dem Verbinden eines sensiblen Kontos
Prüfen Sie, ob die Aufgabe wirklich Zugriff auf ganze Postfächer, Dateien, Standort oder Zahlungsdaten braucht. Testen Sie zuerst eine begrenzte Aufgabe und kontrollieren Sie danach die Aktivität im ursprünglichen Dienst. Für Google-Workspace-API-Daten gelten laut offizieller Richtlinie besondere Einschränkungen; sie dürfen nicht pauschal mit allen anderen Daten gleichgesetzt werden.